Camping Boom: Ein Blick auf Zahlen und Trends von 2020 bis 2023

Camping Boom: Ein Blick auf Zahlen und Trends von 2020 bis 2023

Geposted von Rebecca Andresen am

Der Campingtrend hält sich hartnäckig, aber was sagen uns die Zahlen und Fakten über diesen vermeintlichen Boom? Selbst wenn du persönlich nicht zu den Campern gehörst, kennst du sicherlich jemanden in deinem Freundes- oder Familienkreis, der regelmäßig dem Ruf der Natur folgt, sei es in einem eigenen Wohnmobil oder Wohnwagen.

Aber mal ehrlich, hält dieser Camping-Boom immer noch an? Um einen vergleichbaren Zeitraum von 2020 bis 2023 zu betrachten, konzentrieren wir uns auf die Monate Januar bis Oktober, da die Daten für November 2023 zum Zeitpunkt dieses Blogartikels noch nicht veröffentlicht wurden.

Camping im Jahr 2020: Ein Boom in unsicheren Zeiten

2020 war regelrecht ein Campingboom mit dem Start der Pandemie. Insbesondere seit Mai 2020 gab es regelrecht einen Sprung in den Neuzulassungen an Campern, sowohl Wohnmobilen als auch Wohnwagen. Mit 88.067 Neuzulassungen (Jan-Okt 2020) haben sich viele Deutsche eine Möglichkeit geschaffen, in der Pandemie trotzdem zu reisen.

Doch Camping ist nicht nur ein Trend, der durch die Covid-Zeit ausgelöst wurde, sondern ist seit Generationen eine beliebte Reiseart. Jährlich betreiben rund 11 Millionen Deutsche Camping und 2 Millionen sogar häufig.

Widerstandsfähige Branche trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten

Man könnte meinen, dass aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten die Menschen sich weniger leisten. Doch die Camping-Industrie hält den unruhigen Zeiten wacker stand. Jan-Okt 2020 gab es 94.656 Neuzulassungen. Für den gleichen Zeitraum im Jahr 2021 -> 102.314. Für das Jahr 2022 -> 83.109 und dieses Jahr (2023) 80.805.

Anhand dieser Zahlen ist zu erkennen, dass auch die Campingindustrie wohl mit Herausforderungen kämpft. Diese liegen unter anderem an der stockenden Lieferkette und Personalmangel, welches die Produktion von Wohnmobilen und Wohnwagen stark beeinträchtigt.

Trend zu Kompaktheit und Ausblick auf 2023

Die Lieferengpässe haben sich auch auf den Gebrauchtmarkt ausgewirkt, wo die Preise trotz Abnutzung hoch bleiben. Ein besonderer Trend sind kompakte Modelle, insbesondere Campervans und Kastenwagen, die mehr als die Hälfte aller Wohnmobil-Neuzulassungen ausmachen.

Trotz der Herausforderungen prognostiziert der Caravaning Industrie Verband (CIVD) eine weiterhin hohe Nachfrage nach Freizeitfahrzeugen im Jahr 2023. Die Trends gehen hin zu kompakten, alltagstauglichen Modellen. Die Branche hofft auf eine Verbesserung der Liefersituation im Laufe des Jahres.

Insgesamt bleibt Camping in Deutschland beliebt, mit steigender Nachfrage nach innovativen Konzepten und autarken Lösungen. Für die Saison 2023 zeigt sich eine verstärkte Buchungsnachfrage, besonders für Plätze in Südeuropa und Deutschland.

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